Historie

2016

Seit dem 1. Juni 2016 ist die Berlin Cert Prüf- und Zertifizierstelle für Medizinprodukte GmbH eine 100%ige Tochter der GUTcert. Damit gehört auch sie zum Netzwerk der international aufgestellten AFNOR Group.

2001

Gründung der Berlin Cert GmbH als Kapitalgesellschaft mit TU-Beteiligung. Übergang der Prüfstelle für medizinische Geräte in die Berlin Cert GmbH mit Nutzung aller Einrichtungen und Erfahrungen der Prüfstelle für Orthopädische Hilfsmittel.

1997

Benennung zur Prüf- und Zertifizierstelle für Medizinprodukte als Benannte Stelle nach der Medizinprodukterichtlinie 93/42 EWG. Prüfspektrum beinhaltet über die Rehabilitationshilfen hinaus nahezu alle aktiven und passiven Medizinprodukte für Diagnose und Therapie.

1980

Gründung der Prüfstelle für medizinische Geräte (PMG) an der TU Berlin, als Ergänzung der Prüfstelle für Orthopädische Hilfsmittel. Hauptaufgabe war die Prüfung von Medizinprodukten nach dem Gerätesicherheitsgesetz und später nach der Medizingeräteverordnung (MedGV).

ca. 1972

Umbenennung der Prüfstelle für künstliche Glieder in Prüfstelle für Orthopädische Hilfsmittel (POH)

nach dem 2. Weltkrieg

Wiederaufnahme der Arbeit als Forschungsinstitut mit Prüfstelle für künstliche Glieder in den Räumen der Technischen Universität. Der Schwerpunkt der Aufgaben bestand nun in der technischen Prüfung von orthopädischen Hilfsmitteln. Diese exklusiv im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung (BMA) durchgeführten Prüfungen waren die Voraussetzung für die Zulassung der Hilfsmittel in der Kriegsopferversorgung.

1915

Gründung der Prüfstelle für Ersatzglieder an der TU Berlin durch den damaligen Inhaber des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen Prof. Dr.-Ing Schlesinger unter Mitwirkung des Chirurgen Prof. Dr. med. Sauerbruch. Die hauptsächlich Aufgabe bestand damals in der wissenschaftlichen Prüfung von Gliedmaßenprothesen und Arbeitshilfen, sowie in der Erstellung von Gutachten.